Sehr
zeitig ging es heute früh los, ohne Frühstück, nur einen Tee kurz nach sechs
und dann wartete der Bus zum Flughafen bereits auf uns. Das Flughafenterminal
war uns jetzt bereits bestens bekannt, ebenso die Prozeduren, der Unterschied
zu unserem Flug nach Pokhara bestand darin, daß wir heute keine Wartezeiten
hatten. Noch war es leicht bewölkt, als wir die Beechcraft 1900D der Gesellschaft
Buddha Air bestiegen, die nur zwei Sitzreihen besitzt, so daß alle sechzehn
Passagiere einen Fensterplatz haben. Bereits kurz nach dem Abheben erwischen
wir ein Wolkenloch, jetzt erscheint das Kathmandutal unter u
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wie mit Watte gefüllt, denn so weit das Auge reicht, sehen wir nur noch blauen
Himmel und vor uns erstreckt sich das größte Gebirge der Welt! Es ist ein wirklich
einzigartiger Anblick, der sich uns von hier oben bietet, die dunklen, nicht
so hohen Berge lassen wir langsam hinter uns, schon tauchen die ersten Gletscher
auf, zum Greifen nahe, und dann gibt es vor uns nur noch schneebedeckte Bergriesen,
hinter der ersten Kette dehnt sich das Plateau von Tibet, ein Gipfel am anderen
in einer mondähnlichen Landschaft, wie sie trostloser und reizvoller nicht mehr
vorstellbar ist. Wir kommen dem Mount Everest i
mmer
näher, drehen kurz vor ihm ab, da sich der Gipfel gerade noch in Nepal befindet,
dahinter aber gleich China beginnt. Der Rückflug erfolgt dann entlang der Bergkette,
bis wir nach einer Stunde wieder in Kathmandu landen.
